Gestatten, Diego: Unser Schreibtisch von Paidi, ein Multitalent für unsere multitalentierte Tochter

Werbung – „Er muss hell sein“, sagt die Erstklässlerin. „Und ich will ein Fach zum Abschließen.“ Vor dem kleinen Bruder will sie doch ein paar Geheimnisse in Sicherheit bringen – und vermutlich auch vor uns Eltern. „Sie muss gesund daran sitzen“, fordert der Papa, der nach der eigenen Büroarbeit trainiert, um weiter einen guten Rücken zu haben. „Mitwachsen soll er auch, er soll wirklich viele Jahre halten“, finde ich – und wir haben daraufhin eine Weile recherchiert, um einen Schreibtisch zu finden, der unsere Anforderungen erfüllt.

Er muss auch viel aushalten: Berge voller Hausaufgaben und zahllose Bastelnachmittage inklusive Materialschlachten – und realistischerweise irgendwann ein Notebook, wenn die Tochter in die weiterführende Schule geht. Beim Möbelhersteller Paidi sind wir fündig geworden und haben uns den Schreibtisch Diego ausgeguckt. Den finden wir frisch, ergonomisch überzeugend – und uns hat auch gefallen, dass er sich mit viel Zubehör nach unseren Bedürfnissen erweitern lässt. Sogar meiner anspruchsvollen Tochter mit ihren hohen optischen Anforderungen wird er zum Glück gerecht. Ich stelle ihn Euch gern vor.

Vorneweg: Meine Tochter ist zunächst ohne eigenen Schreibtisch in die erste Klasse gestartet. Der Esstisch muss für den Anfang genügen, dachten wir. So viele Hausaufgaben müssen sie ja bestimmt noch nicht machen – und außerdem ziehen wir im Laufe ihrer zweiten Klasse um, da lassen wir uns gleich in die neue Wohnung Möbel schicken und haben ein Riesenteil weniger, das mit auf die Reise gehen muss. Dann drängte es uns doch: Es stellte sich nämlich als suboptimal heraus, dass unsere ABC-Schützin neben den restlichen Nudeln ihre Hefte ausbreitete. Und tatsächlich schleppen Erstklässler doch mehr Material mit sich herum als erwartet. Kurzum: Sie musste sich mehr ausbreiten, als es auf dem Esstisch guten Gewissens möglich war. Meine Angst, sie würde weiter lieber am Esstisch werkeln als am neuen Schreibtisch, war übrigens unbegründet: Sie liebt ihren Diego und macht nicht nur ihre Hausaufgaben dort, sie bastelt auch an ihrem neuen Arbeitsplatz, sie liest – sogar ihre Playmobilfiguren hat sie schon darauf spielen lassen. Es ist ein Möbelstück, auf das sie stolz wie Oskar ist.

Allen Ansprüchen gewachsen: der Schreibtisch Diego

Als Diego in Form von vielen Brettern und Schrauben geliefert wurde, mussten wir erstmal schlucken. Mein Mann und ich, wir gehören mehr zum Team Schöngeist und sind nicht so die Hobby-Heimwerker. Nach ein wenig Sucherei in den vielen Päckchen haben wir aber die Anleitung gefunden, die Schritt für Schritt alles mit uns durchgeht. Und puh: Wir kommen ohne Bohren aus, denn die Bretter sind gut auf uns vorbereitet. Die Zeitangaben für das Aufbauen in der Anleitung sind dann wohl doch eher an erfahreneren Heimwerkern orientiert. Doch wir Dünnbrettbohrer, die lieber Romane lesen als Aufbauanleitungen, schaffen es trotzdem mit etwas Geduld. Danach fühlen wir uns wie wahre DIY-Helden.

Jetzt steht er als schickes Möbelstück im Kinderzimmer, doch eingerostet ist er dabei nicht: Leichterhand lässt sich der Diego per Kurbel an die Körpergröße meines Mädchens anpassen.

Auch die Schreibtischplatte lässt sich flugs mehr oder weniger schräg stellen – je nachdem, ob Kind  gerade konzentriert über Hausaufgaben brütet oder lieber in bester Position malen will. Praktisch ist, dass ein integriertes Lineal vorne an der Platte auf seinen Einsatz wartet.  

 

Paidi: Schreibtisch im Naturholz-Look

Damit sie sich fast ebenso gern mit dem Hausaufgabenmachen beschäftigt, braucht sie Platz auf der Arbeitsfläche. Es gibt sie in verschiedenen Größen, wir haben uns für 120 mal 70 cm entschieden, denn dann passt später auch mal ein Notebook und vielleicht auch ein Bildschirm drauf. Die Platte ist übrigens im Naturholz-Look gehalten, das bietet Paidi neuerdings und schickerweise  in Eiche-Nebraska und Eiche-Nautik an, es gäbe sie aber auch in weiß. Insgesamt haben wir uns optisch für eine Kombination aus Eiche-Nebraska und Weiß entschieden.

Weil man nicht genügend Stauraum haben kann, haben wir „für unter die Arbeitsplatte“ einen Schubkastenauszug samt Innenleben bestellt: Hier bewahrt unsere Tochter zum Beispiel Stifte und Radiergummi auf.

Ein Funktionsboard als Ablage für Krimskrams

Und, was ihr auf den ersten Bildern nicht gesehen habt, weil wir es erst nachträglich geordert haben: Wir haben auch ein sogenanntes Funktionsboard an den Schreibtisch montiert mit Ablageflächen zum Einhängen – sehr patent, wie ich finde. Hier passen Sticker, wichtige Zettel und später auch das Smartphone hinein.

Weitere Materialien wie Briefpapier und Stifte sind im eingehängten Container mit seinen drei Schubladen aufbewahrt, der sich dank der mitgelieferten Rollen jederzeit zum Rollcontainer verwandeln ließe. Klar hat meine Tochter das gewünschte abschließbare Fach für ihre geheimen Schätze bekommen.

Der Schulranzen hat dank des Schreibtisches auch endlich einen festen Platz: Er hängt an einem Haken an einer Seite des Diego.


Para Mi: So wird der Schreibtisch ins rechte Licht gerückt

Dass unser neues Möbelstück am Fenster stehen muss, war uns klar, denn unsere Erstklässlerin soll beim Hausaufgabenmachen möglichst viel natürliches Licht abbekommen. Für abends oder dunklere Tage gehört dennoch eine Lampe auf den Tisch, die Paidi gleich passend im Programm hat: Die LED-Lampe Para Mi lässt sich an einer beliebigen Stelle stabil an die Arbeitsplatte klemmen. Sie lässt sich stufenlos dimmen und leichterhand an die Position ziehen, an der das Licht gebraucht wird. Uns gefällt der futuristische Look der Para Mi als Kontrast zur elegant-warmen Schreibtischplatte sehr.

Was noch sehr wichtig ist, für die Ergonomie genauso wie für den Komfort: der Schreibtischstuhl. Wir haben uns hier für Drehstuhl Yvo entschieden, in frischem Azur-Blau. Es gäbe ihn in vielen weiteren möglichen Farben und Farbkombinationen, passend zu jedem nur denkbaren Schülerzimmer – aber das Blau hat meiner Tochter sogleich irre gut gefallen, und immerhin werden die Wände im neuen Zimmer auch blau.

 

Yvo passt zur Paidi-Familie – und zu meiner auch

Yvo würde nicht zur Paidi-Familie gehören, ließe er sich nicht wieder komplett auf die Körpergröße des Kindes einstellen. Sitztiefe, Sitzhöhe und auch die Rückenlehne können stufenlos angepasst werden.


Yvo schießt also gegebenenfalls genauso rasant wie meine Tochter in die Höhe. Was auch gut ist: Der Bezug ist bei 30 Grad waschbar. Und, nicht unwichtig: Sie sitzt superbequem drauf.

Ihr seht, wir lieben unseren Diego mit all seinen Accessoires – und ich wollte fast schreiben: mit all seinen Ecken und Kanten. Die sind aber viel zu unfallsicher und abgerundet, um sie als „Kanten“ bezeichnen zu können. Wir rücken den Schreibtisch jedenfalls nicht mehr raus, nehmen ihn mit in unsere neue Wohnung – und auf die Reise durch die kommenden vielen Schuljahre meiner Tochter. Mehr Informationen zu den Möbeln von Paidi bekommt Ihr auf der Webseite des Möbelherstellers.

Jetzt würde mich noch interessieren, wie es bei Euch ist:

Haben Eure Kinder schon einen Schreibtisch oder sind sie „Esstisch“-Arbeiter? Käme der Diego für Euch auch in Frage?

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