Spieletipp „Schnappt Hubi“: Liebeserklärung an ein Gespenst

Werbung Wir sind eine Brettspiel-Familie. Sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und zu knobeln, zu tüfteln, zu würfeln und weiterzukommen – das mögen wir alle gern. Harry und ich genießen es sehr, dass die Kinder jetzt schon groß genug sind, um auch kompliziertere Spiele als „Obstgarten“ und „Tempo, kleine Schnecke“ anzugehen, etwa die Junior-Editionen von Klassikern wie „Siedler von Catan“ oder „Scotland Yard“. Das alles macht auch uns Erwachsenen richtig Spaß – langsam, aber sicher geht das alles wieder in Richtung aufregender Spieleabend, wie früher, als wir noch keine Kinder hatten. Kürzlich haben wir uns nun ein Spiel angeschafft, das für unsere Kinder alles toppt, was sie bisher gespielt haben. Sie fragen nun unmittelbar nach dem Kindergarten nicht mehr „Dürfen wir Fernsehen?“ oder „Dürfen wir ein Eis?“. Sie fragen jetzt: „Dürfen wir ‚Hubi‘ spielen?“ Ehrlich: „Schnappt Hubi!“ von Ravensburger wird hier auf und ab gespielt, nachmittags und abends, wenn Freunde da sind, mit uns Eltern, alleine – der totale Knüller, für die ganze Familie!

Schnappt Hubi: Gespensterjagd mit Maus, Hase und Kompass

„Schnappt Hubi!“ (Amazon-Link) ist ein elektronisches Spiel und hat den Kritikerpreis bei der Auszeichnung „Kinderspiel des Jahres 2012“ eingesackt. Es geht darum, dass Hasen und Mäuse das Gespenst Hubi finden wollen, denn es hat Leckerbissen gemopst. Um den unsichtbaren Dieb zu finden, bahnen sich die tierischen Spielfiguren einen Weg durch die magischen Wände eines Spukhauses. Manchmal aber geht der Weg nicht weiter, etwa wenn der Hase vor einem Mauseloch steht, oder die Maus vor einer Hasenmauer. Irgendwann stoßen Mäuse und Hasen aber auf eine magische Tür, deren Knarzen Hubi weckt. Von nun an häufen sich die Hinweise darauf, wo das kleine Gespenst steckt. Schnell hin!

Die Mäuse und die Hasen müssen Hubi nicht alleine finden – ein sprechender Kompass gibt ihnen Hinweise und sagt, wo es langgeht. Auch andere Hausbewohner wie Eule oder Fledermaus haben Tipps parat. Die Elektronik im Kompass sorgt dafür, dass jedes Spiel anders ist und immer ein neuer Weg gefunden werden muss. Gewonnen haben die Spieler gemeinsam, wenn zwei Spieler mit Hubi in einem Raum sind und ihn „festhalten“.

Schnappt Hubi: „Ist da ein echtes Gespenst auf dem Spielplan?“

Das Spiel kann in drei Schwierigkeitsvarianten gespielt werden, in Stufe drei werden die Hinweise spärlicher. Außerdem müssen die Spieler in den schwierigeren Spielvarianten Hubi finden, bevor es Mitternacht schlägt – ansonsten hätte das Gespenst gewonnen.

Für die Kinder ist die Jagd nach Hubi so realistisch, dass mein Sohn schon fragte, ob da echt ein Gespenst auf dem Spielplan sei. Angst hat er zum Glück keine vor Hubi, dafür wirkt er viel zu süß. Ich selber bin absolut fasziniert von der Elektronik des Spiels – wie schafften die Spielemacher es nur, so viele Varianten einzubauen, dass es wirklich nie, nie langweilig wird?

„Schnappt Hubi“ ist eigentlich ab fünf gedacht. Der Vierjährige, der ein erfahrener Brettspieler ist, hat aber auch schon kapiert, wie es läuft – und spielt immer mit, morgens, mittags, abends.

Wenn ihr ein lustiges und spannendes Spiel für die ganze Familie sucht: Bei Hubi werdet Ihr fündig. Absolute Empfehlung an alle! Schuhuuuu!

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Und: „Simone spielt“ ist genauso begeistert wie wir. Lest gerne auch Ihre Rezension!

 

3 Kommentare bei „Spieletipp „Schnappt Hubi“: Liebeserklärung an ein Gespenst“

  1. Wir suchen auch immer wieder nach Spielen, die die Große mit ihren fast 4 Jahren schon mitspielen kann. Das hier klingt richtig gut, Spielereien wie den Kompass liebt sie sowieso bei Brettspielen sehr gerne.
    Spätestens dem Weihnachtsmann müssen wir das mal flüstern. Danke für die Spielevorstellung.
    Liebe Grüße,
    Franziska

  2. das hört sich toll an, das merke ich mir mal vor 🙂 Danke für den Tipp
    LG

  3. Liebe Nadine,
    Herzlich Willkommen im Club der Hubi-Verliebten! Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn Familien wie Ihr durch meine Spielempfehlungen solche Erlebnisse haben und diese dann auch öffentlich teilen!
    Die Begeisterung steckt in jedem Satz Deines sehr gelungenen Beitrags. Auf daß er hilft, Familien wieder vermehrt an Spieltisch zu bringen und gemeinsam „Auge-in-Auge“ im echten Leben gemeinsam Spaß haben.

    Melde Dich gerne wieder, wenn Ihr weitere Brettspiel-Tipps braucht.

    Verspielte Grüßle
    Simone

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