Ausprobieren oder Wegradieren? Über Läuse, Regenbogenkuchen und die Zauberstifte FriXion von PILOT

Anzeige/ Ach, wenn es doch so einfach wäre im Leben wie mit Bleistift und Radiergummi: Wenn ich manches, was da ärgerlich im Raum steht, einfach wegradieren könnte. Sicherlich würde ich viel mehr ausprobieren, wenn es anschließend die Möglichkeit gäbe, das Experiment, das Abenteuer und den Versuch einfach wieder auf null zu setzen, als wäre nichts gewesen. Was ich aus meinem Leben jedenfalls eliminieren möchte: das lest ihr im heutigen Beitrag. Was ich gerne ausprobieren würde: das auch.

Die Wegradier-Momente:

  • Entdeckt habe ich sie, weil sich die Tochter zu meiner Linken im Familienbett am Kopf FriXion von PILOTkratzte. Sogleich checkte ich auch den schlafenden Sohn zu meiner Rechten, und als auch bei ihm ein kleines, pardon, Mistvieh auf dem Kopf krabbelte, rannte ich ins Bad – und fand auch bei mir welche: Läuse! Aaaaargh! Wie eklig, wie lästig – und für mich in den Enddreißigern auch: wie demütigend, zumal ich solche Viecher noch nie zuvor im Leben zu Besuch hatte! Ich wollte diese schwarzen Passagiere natürlich auf keinen Fall länger als nötig auf unseren Köpfen tolerieren, aber ich musste mich gedulden: Die Prozedur mit Läuseshampoo, richtigem Shampoo, Auskämmen, bei zwei kleinen Kindern und bei mir, dazu alle möglichen Wäschen anschmeißen, das Ganze ein paar Tage später wiederholen – oh Mann, das schlaucht. Gäbe es doch einen simplen Radierer für Läuse – wie praktisch das wäre!FriXion von PILOT
  • Durch meine beiden Schwangerschaften bin ich zu zwei herrlichen Kindern gekommen – und leider auch auf ein paar Kilos mehr, die sich genauso an meine Hüften zu klammern scheinen wie die Kinder sich manchmal an meinen Rockzipfel. Wegradieren? Ach, keine Chance, so gerne ich es würde. Da ist wohl mühsames Abspecken angesagt – herrje. Ich geh dann mal joggen – gleich, wenn ich diesen Beitrag hier geschrieben habe.
  • Jaja, diese Einmischungen und manchmal auch Schimpftiraden FriXion von PILOTvon Schwiegermüttern (ich  nenne jetzt keine Namen! 😉 ) und anderen Verwandten (da nenne ich noch weniger Namen, denn die anderen haben alle Internet) – die würde ich öfter mal gerne eliminieren. Nein, natürlich nicht die liebe Familie selbst – aber manchmal das, was da gesagt wird. Dieses „Wie sieht es denn hier aus?“ und „Ihr habt ja viel zu viel Spielzeug!“ und „Andere Kinder sind aber besser erzogen!“ – dafür bräuchten wir einen riesigen Radiergummi!

 Die Ausprobier-Herausforderungen:

  • Meine Tochter wird bald sechs und feiert eine Zauberer-Party. Dazu würde natürlich ein FriXion von PILOTKuchen in allen Farben gehören: ein Regenbogenkuchen! Ich hab mich bisher nicht getraut, einen zu backen – das ist viel Arbeit, und was, wenn es schief geht? Ich bin keine emsige Backfee, die dann hopplahopp einen neuen Kuchen zaubert. Egal, ich werde mich dennoch an einen Regenbogenkuchen wagen, meiner Tochter zuliebe. Und falls er nichts wird, landet das Projekt Regenbogen-Bäckerei oben in der Wegradieren-Liste – und ich besorge Donuts vom Bäcker.
  • Was mich lange gereizt hat und was ich mich lange nicht getraut habe: Handlettering. Ganz Instagram ist voll mit tollen Schrift-Bildern. Und genau das hemmt mich: Der Vergleich mit denen, die es besser können. Aber was soll’s – denke ich mir wiederum. Hauptsache, mir macht FriXion von PILOTdas Handlettern Spaß und Hauptsache, mir gefällt selbst, was ich so produziere. Daher sitze ich mich jetzt manchmal neben die Tochter, wenn sie malt – das verlangt sie eh immer (Stichwort, siehe oben: Rockzipfel). Und dann handlettere ich ein wenig, während sie malt – oder auch handlettert. Schön ist das, entspannend. Und das Beste: Ha! Wenn es nichts wird, kann ich es tatsächlich wegradieren. Zumindest wenn ich zum Lettern einen Bleistift oder die tollen Stifte von FriXion verwende, dazu später mehr.FriXion von PILOT
  • Bitte nicht lachen! Aber: Ich habe auf Pinterest eine aus Klorolle gebastelte Eiskönigin entdeckt. Dummerweise hab ich die Bastelei meiner Tochter gezeigt, die sie sofort nachbauen wollte. Ich bastle auch gern – aber diese Elsa, die ist wirklich aufwändig. Und wenn sie dann doch nicht wie Elsa aussieht, sondern wie, sagen wir, Angela Merkel? Egal. Wir versuchen es, ohne Ausradieren und doppelten Boden. Und zur Not hab ich ein neues DIY für Euch alle: die Kanzlerin aus Klorolle. Das wäre mal originell, oder?

Ausprobieren oder Wegradieren: Gewinnt die tollen Stifte von FriXion

Ihr Lieben, gibt es auch Dinge oder Momente in Eurem Leben, die Ihr am liebsten wegradieren würdet? Flecken aus dem Teppich, Ex-Männer und -Frauen oder die Hand-Fuß-Mund-Krankheit? Und was wollt Ihr ausprobieren? Nach Australien reisen, neue Männer oder Frauen oder Cakepops? Falls ja, schreibt mir doch, was es ist. Und, noch besser: Macht mit Euren Erlebnissen beim FriXion-Gewinnspiel mit: Wer auf der Aktionsseite von FriXion schreibt oder malt, was er gerne ausprobieren oder wegradieren würde, kann eins von 80 Stiftepaketen von FriXion oder einen von 20 500-Euro-Gutscheinen von Jochen Schweizer für neue „Ausprobieren!“-Momente gewinnen. Ihr müsst zur Teilnahme bis 15. Oktober ein Foto Eures „Moments“ auf die Seite laden.

FriXion von PILOT

FriXion-Stifte – mit Radierfunktion

Alle Bilder in diesem Beitrag habe ich übrigens mit den Stiften von FriXion gezeichnet. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und in vielen Farben – als Tintenroller, Farbmaler, Textmarker, Kugelschreiber – und doch haben sie alle eins gemeinsam: Sie lassen sich genauso wie Bleistifte wieder ausradieren, der Radierer ist integriert. Daher dürfen sie nicht für offizielle Dokumente verwendet werden (hihi).

FriXion von PILOT

Die Stifte gibt es bereits seit 10 Jahren – und passend zum Zehnjährigen wird auch das Gewinnspiel veranstaltet, siehe oben. Viel Glück allen, die mitmachen!

31 thoughts on “Ausprobieren oder Wegradieren? Über Läuse, Regenbogenkuchen und die Zauberstifte FriXion von PILOT”

  1. Huhuuu <3 Toller Beitrag! Gott sei Dank hatten wir hier noch nie Läuse. Ist das wirklich so eine krasse Prozedur, die Tierchen wieder wegzubekommen? Ich dachte immer, einmal mit so nem Spezialshampoo waschen und fertig!?

    Bei Regenbogenkuchen kann ich dich beruhigen, ich mag backen nicht und ich kann es auch nicht sehr gut, aber der Kuchen gelingt mir immer. Das beste Farbergebnis bekommst du übrigens mit dem Crazy Colours Pulver!

    Ganz liebe Grüße und jetzt schau ich mir mal das Gewinnspiel an 🙂

    1. Liebe Anja, es ist vor allem lästig, wenn man kleine und hibbelige Kinder hat, weil man die Haare dann doch Strähne für Strähne durchkämmen muss, um die Läuseleichen zu entfernen ;-). Aber mit den Shampoos funktioniert es immerhin zuverlässig, dass man den Tieren den Garaus macht. Danke für den Tipp mit dem Crazy Colours Pulver! Das teste ich!! Liebe Grüße!

    1. ja. Tischbemalen ist hier auch ein Riiiiesenthema. Und naja, das Zeichnen. Du willst gar nicht wissen, wie lange ich dafür gebraucht habe :-D. Liebe Grüße!

  2. Es gibt tatsächlich nur eines in meinem Leben dass ich wegradieren würde….Alles andere ist dadurch so ziemlich unwichtig geworden.

    Die Leukämie der besten Freundin meines Sohnes. Sie ist jetzt 6 geworden. Allerdings sieht alles gut aus. Trotzdem würde ich dieses gern wegradieren. Denn es war und ist nicht leicht für die ganze Familie und die kleine hat bereits viel durchgemacht damit.

    1. Das glaub ich Dir. Schön, dass es gut aussieht – eine Belastung ist solch eine Krankheit dennoch immer! Ich wünsche der Familie unbekannterweise, dass sie sich selber wegradiert und das weitere Leben viel unbeschwerter sein wird! Liebe Grüße!

  3. ich liebe diese stifte und hab sie in mehreren farben zuhause. die sind einfach super und tatsächlich leichter zu radieren als jeder buntstift (und nein, ich gehöre nicht zu der firma). dein post dazu ist dir schön gelungen, diese radiermomente verstehe ich gut. läuse hatte ich als kind nie und ich hoffe, dass ich davon verschont bleibe. ich hasse ja krabbelgetier, und dann auf mir? brrr!

    1. Ja, sie sind wirklich leichter zu radieren als Buntstifte. Und als Kind hatte ich auch nie Läuse. Jetzt, als Erwachsene einmal, vom Kindergarten mitgebracht bekommen – und ich hoffe inständig, dass es dabei bleibt! Liebe Grüße!

  4. Liebe Nadine

    So ein toller Bericht, danke Dir für Deine Gedanken!

    Ich bin selbst Mutter und weiss genau was Du meinst! Läuse hatten wir bis jetzt noch nicht, aber das mit den Pfunden mehr auf den Rippen und und und…. kenne ich auch!

    Aber ich liebe es Mami zu sein, da die Kinder auch vieles zurück geben, wie ich finde!

    Und das mit dem mehr trauen, kenne ich auch, bin da auch nicht so mutig! ;oD

    Hab ein schönes Wochenende!

    xoxo
    Jacqueline

  5. Hallo Nadine,
    ja, diese Wegradiermomente.. ich glaube, jeder kennt sie.
    Ich hätte wohl einige peinliche Szenen von alten Dates ausradiert und vielleicht auch ein paar Pfunde im Sommer runter 😉

    Zum Thema Läuse:
    Meine Schwester und ich waren früher so oft davon betroffen.. Meine Mutter war kurz davor uns die Haare abzurasieren (und wir hätten das auch fast mitgemacht, weil es echt grausam war!) und uns Perücken zulegen. Die Perücken wurden gekauft, aber nach einer Hardcore Teebaumöl-Haarwäsche dann zum Glück doch nicht benötigt.
    Ich hoffe, ich habe die Läusezeit meines Lebens überstanden und falls doch: Teebaumöl ♥ 😉

    Ich wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende.

    Liebste Grüße
    Lu

    https://oceanhippieblog.wordpress.com/

  6. Ich arbeite in einer Firma die Inklusionsbegleiter einstellt. Diese arbeiten mit Kindern mit Behinderungen zusammen. Regelmäßig bekommen wir dann von den Mitarbeitern anrufe das die Kinder die sie betreuen und auch sie selbst Läuse haben. Mir tut das wirklich leid. 🙁

  7. So viel „schön“ (Die Stifte) und „scheiße“ (die Läuse) in einem einzigen Beitrag!

    Als ich Kind haben sich ja viele noch geschämt, wenn es mal Läuse gab. Legendär der Ausspruch eines Kindes im Freundeskreis: „Ich darf nicht sagen, was ich hab, aber es fängt mit „läu“ an und hört mit „se“ auf.“ Einfach geil.

  8. Liebe Nadine,

    was für ein schöner Beitrag. Sehr kurzweilig, und so wahre Worte. Manches möchte jeder wahrscheinlich ausradieren. Die Plagen, die du so schön offen erwähnst, sind für viele ein Tabuthema. In der Schule oder im Kindergarten wurden leider immer wieder Kinder in die Schule geschickt, die Läuse hatten. Weil man darüber nicht spricht, und schon gar nicht zugibt, dass man selber betroffen ist. Sehr schön geschrieben. Ich fand sie auch ziemlich amüsant. Danke für diesen schönen Bericht.

    Liebe Grüße, Selda.

    1. Danke, liebe Selda, über Dein Feedback freue ich mich sehr. Ich glaube, wenn alle Eltern cooler mit Läusen und was auch immer umgehen würden, wäre es nicht so ein Tabu – und dadurch viel schneller aus der Welt geschafft. Ein schönes Wochenende Dir!

  9. Sehr cool wie du deinen Beitrag umgesetzt hast … alles passt zusammen und obwohl ich keine Mama bin, fand ich deinen Beitrag dennoch sehr unterhaltsam! 😉 Läuse, bunte Kuchen (bei dem ich dir übrigens gutes gelingen wünsche) und deine Merkel ähhh Elsa haben mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht 😅 Ich komm bald wieder mal vorbei 👍🏻Lg Iris

  10. Meine Liebe,

    ich musste gerade lachen … Willkommen im Club! Bei uns ist auch gerade wieder Läusealarm. Das macht echt keinen Spaß mit 2 Kleinkindern … noch viel weniger, wenn man sich brav an alles hält (Shampoo usw.) und sie immer wieder mit diesen Viechern nach Hause kommen. Meine Kleine hat sich auch einen Regenbogenkuchen gewünscht. Aber bin so ein Antitalent – ich musste die Torte leider kaufen. Bin schon gespannt wie dir deine gelingt. Vielleicht wage ich es dann auch mal!

    Liebste Grüße
    Verena

  11. Ooooh ich kann mich noch erinnern, als ich Läuse hatte. Ich war 15 und meine kleine Schwester kam mit Läusen aus der Volksschule heim. Ich war so entsetzt, dass ich als „Große“ Läuse habe 😉
    Das Ganze war dann eh schnell erledigt mti Lausshampoo, Wäsche waschen, auskämmen und Essigspülung. Trotzdem eine Erfahrung die ich nie wieder machen will 😉
    Alles Liebe, Theresa

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