Bloggerinnen und MomPreneurs hergehört: Unterzeichnet die Petition für faire Krankenkassenbeiträge für Selbstständige

Ihr Lieben, heute wende ich mich mit einem politischen Thema an Euch – weil es um ein für selbstständige Frauen wichtiges, vielleicht sogar das wichtigste Anliegen geht: um die hohen Mindestbeiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Anders als bei Angestellten wird bei uns ein fiktives Mindesteinkommen von 2231,25 Euro unterstellt, auf dessen Basis unsere Beiträge berechnet werden – selbst wenn wir vielleicht nur 1000 Euro verdienen. Dadurch kassieren Kranken- und Pflegeversicherung 412,78 Euro pro Monat von uns! Zum Vergleich: Bei Angestellten beträgt der Mindestbeitrag nur 83,25 Euro, die sie sich zudem mit ihrem Arbeitgeber teilen.

Schluss mit hohen Mindestbeiträgen für (kleine) Selbstständige!

Die Petition „Einkommensabhängige Beiträge für Selbstständige – die Benachteiligung beenden!“ des Verbands der Gründer und Selbstständigen Deutschland setzt sich dafür ein, dass künftig von Selbstständigen keine überhöhten Mindestbeiträge mehr bezahlt werden müssen, sondern dass die Beiträge fair anhand unserer tatsächlichen Verdienste berechnet werden – genau wie bei Angestellten auch. Die Petition soll dem nächsten Bundesgesundheitsminister überreicht werden.

Für viele Frauen ist die Selbstständigkeit ein guter Weg, um Familienleben und Arbeit zu verbinden. Wenn wir unsere eigenen Chefinnen sind, können wir es uns erlauben, am Nachmittag für die Kinder freizunehmen, um die Arbeit möglicherweise erst am Abend nachzuholen. Als Selbstständige sind wir häufig flexibler als Angestellte, gerade wenn es ums Familienmanagen geht. Darüber hinaus macht es sehr viel Spaß, die eigene Geschäftsidee zum Erfolg zu bringen.

Unterstützt die Petition – es geht um EURE Krankenkassenbeiträge!

Viele von uns wagen den Schritt in die Selbstständigkeit leider nicht, weil es sich schlichtweg nicht lohnt, selbstständig in Teilzeit zu arbeiten, wenn die Krankenkassenbeiträge fast die Hälfte unseres Verdiensts verschlingen. Auch bei einem mittleren Einkommen ergibt sich eine Belastung, die systematisch 20 Prozent höher liegt als die Beiträge, die ein vergleichbarer Angestellter und sein Arbeitgeber zusammen bezahlen.

Der VGSD, den ich übrigens mitgegründet habe, hat sich in den Kopf gesetzt, diese Ungleichbehandlung zu beenden. Dafür braucht er die Unterstützung von uns, die wir am meisten von einer Änderung der Beiträge profitieren würden. Bitte helft, diese ungerechte Situation zu ändern, Ihr müsst Euch nur auf dieser Seite eintragen: https://www.vgsd.de/faire-beitraege/

 

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