„Verfuxt“: Ein spannender Kinder-Brettspielkrimi – unser persönliches „Spiel des Jahres“

„Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her…“ Ach nein. Im Brettspiel „Verfuxt“ hat der rote Schlauberger keine Gans entwendet – er hat sogar ein goldenes Ei gemopst! „Haltet den Dieb!“, will man rufen, und man will ihn fangen – aber, Moment, wer von den 16 Füchsen, die in der Gegend herumschleichen, ist der Übeltäter? Ist es Füchsin Isabelle, die immer einen Umhang trägt, eine Halskette, und die immer eine Taschenuhr dabei hat? Oder Fuchs Vincent mit dem Zylinder auf dem Kopf?

Das gilt es herauszufinden: „Verfuxt“ ist ein Brettspielkrimi aus dem Hause Game Factory für Kinder ab fünf Jahren. Zwei bis vier Mitspieler werden zu Detektiven auf der Suche nach Hinweisen und auf der Jagd nach dem diebischen Fuchs.

Verfuxt – so geht’s:

Wer der Täter ist, das wird in jeder Partie zufällig bestimmt. Seine Spielkarte kommt in den sogenannten Fuchsscanner; keiner darf sehen, wer es ist. Die Spieler sind Detektive, die Spielfiguren kommen in Form von Sherlock-Holmes-Mützen daher. Witzig. Vor dem Zug entscheidet der Spieler, der dran ist, ob er würfelt, um einen Verdächtigen auf die Liste schreiben zu können, oder ob er lieber Hinweise sammeln möchte, mit denen schließlich einer der Verdächtigen dingfest gemacht werden kann. Wenn wir Hinweise finden, etwa einen Zylinder, eine Lupe oder eine Perlenkette, können wir die entsprechenden Hinweiskarten ebenfalls in den Fuchsscanner stecken: Der verrät uns, ob der Täter mit dem entsprechenden Accessoire ausgestattet ist. Wenn wir drei passende Hinweise haben, können wir den Verdächtigen überführen. Doch wir müssen uns damit beeilen: Immerhin macht sich der diebische Fuchs auf den Weg zum Fuchsbau; wenn wir zu lange brauchen mit unseren Recherchen, ist er über alle Berge. Wenn wir ihn rechtzeitig enttarnen, haben wir alle zusammen gewonnen. Wenn nicht, ist es „verfuxt“ – und ein guter Grund für eine weitere Partie.

Verfuxt: Unser persönliches „Spiel des Jahres“

Wir sind begeistert und haben das Spiel zu unserem derzeit besten im Kinderspiele-Regal gekürt. „Verfuxt“ war auch auf der Empfehlungsliste zum „Spiel des Jahres“; allein das ist eine Auszeichnung. Allerdings hat das Spiel den begehrten Preis nicht gewonnen – vollkommen zu Unrecht, wie ich finde. Es macht nämlich diebischen Spaß, gemeinsam mit unserer 5-jährigen Tochter zu kombinieren und einen Täter zu fassen. Sie kriegt es faszinierend gut hin. Auch uns Eltern macht es große Freude, mit dem gut gemachten Spielmaterial, den Sherlock-Holmes-Mützen und dem Fuchsscanner zu  hantieren. Wahrhaft ein Spiel für die ganze Familie. Und dass wir entweder zusammen gewinnen oder gegen den Fuchs verlieren – traumhaft. Die Gefahr, dass am Ende einer weint, ist somit ziemlich gebannt.

„Verfuxt“ gibt es zum Beispiel bei Amazon zu kaufen. (Kauf-Link)

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