Ein Hochgenuss: Spargel in Alufolie, aus dem Ofen

Mögt Ihr Spargel auch so gerne? Ich könnte ihn derzeit täglich genießen! Und seit ich ihn Ofen zubereite, in Alufolie gewickelt, will ich ihn nicht mehr aus dem Topf haben. Bei der Zubereitung in Kochwasser nämlich verschwindet viel Geschmack. Verpackt in Alufolie hingegen gart das köstliche Gemüse im eigenen Saft und schmeckt intensiver. Was für ein Hochgenuss! Ein Spargel-Fest! Und: Die Zubereitung von Spargel in Alufolie ist total einfach, und bis die tollen Stangen fertig sind, bereite ich die zugehörigen Kartoffeln zu.

Spargel in Alufolie – die Zutaten (pro Person):

  • 500 Gramm weißer Stangenspargel
  • 1 Teelöffel Butter
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Stück Alufolie, die etwas größer als die Spargelstangen sind. (Hinweis: Alufolie ist allerdings immer etwas in Verruf, in Verbindung mit Lebensmittel. Wer darauf verzichten möchte, sollte alternativ einen Dampfgarer, eine verschließbare Auflaufform, Backpapier oder einen Bratenschlauch verwenden).

So geht’s:

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen. Spargel schälen und an den abschneiden. 8 bis 10 Stangen auf die Alufoliestücke legen; je nach Größe: die Bündel sollten nicht zu groß werden. Macht im Zweifel lieber mehrere Päckchen. Verwendet zwei Bögen Folie, damit sie nicht so leicht reißt. Dann die Butter, das Salz und den Zucker über den Spargel geben. Wer mag, kann auch noch Kräuter hinzugeben, je nach Geschmack beispielsweise Thymian.

Jetzt erst den ersten Bogen Folie über dem Spargel zusammenfalten, auch an den Seiten. Muss aber kein allzu enges Päckchen werden. Den zweiten Bogen außenrum genauso verfahren.

Jetzt kommen das Spargelpaket oder die -pakete in den Ofen, wo sie 40 bis 50 Minuten brauchen, um durchgegart zu sein. Das ist vergleichsweise lang – aber jetzt habe ich Zeit, die Kartoffeln zu schälen und zu kochen.

So, und jetzt genießt es! Ich bin fast sicher, dass Ihr den Spargel ab sofort auch nur noch als Päckchen aus dem Ofen wollt!

5 thoughts on “Ein Hochgenuss: Spargel in Alufolie, aus dem Ofen”

  1. Hallo Nadine,
    ich bin vor ein paar Tagen via Facebook über deinen Beitrag hier gestolpert – habe ihn gleich an meine Partnerin weiter gemailt – und wir haben das letzte Woche mit grünem Spargel in Bratenschlauch mal ausprobiert. Ich war da schon der Meinung, dass der Spargel aromatischer schmeckt – sie meinte dagegen, keinen Unterschied zu bemerken… Heute, in unserem Dorf (manche nenne es Stadt), bin ich an einem Spargelstand vorbei gekommen und habe da spontan 1 kg weißen Beelitzer Spargel gekauft, den es heut‘ Abend ebenfalls gab – wieder per „Ofenmethode“ zubereitet: Diesmal hat auch meine Freundin den Unterschied heraus geschmeckt. Aber es gab auch noch ein paar Learnings: Der grüne Spargel geht bei den von dir angegebenen Temperaturen eher in kürzerer Zeit – bei uns war der schon ein wenig zu stark „zerkocht“. Der weiße Spargel heute hätte dagegen ein bisserl mehr Platz im Bratenschlauch gebraucht (hatte ich ein wenig zu knapp abgeschnitten), so dass die Butter und der Saft auch gut an die Spitzen kommt – die waren deshalb etwas trockener als normal… Aber das Ergebnis war tatsächlich um Längen besser, als in Wasser gekocht – du hast recht: Einmal erlebt, bleibt man dabei 🙂 … und den Rest werden wir einfach noch optimieren.
    Vielen Dank für den Tipp und deinen Artikel dazu!
    Liebe Grüße
    Christian

    1. Hallo Christian,
      … genau, und dann kommt es auch darauf an, wie man und frau den Spargel am liebsten mag: Noch recht knackig, oder schon ein wenig zerkocht. Bei mir hat das Ergebnis mit der angegebenen Zeit und weißem Spargel für mich perfekt funktioniert. Und ich glaube, es ist gut, dass Ihr Bratenschlauch verwendet: Ich denke, ich sollte doch besser von der Alufolie wegkommen, die ist einfach nicht gesund. Freu mich jedenfalls sehr, dass es Euch auch schmeckt, mit der Ofenmethode. Liebe Grüße und auf viele weitere Highlights zur Spargel-Saison! Nadine

      1. Hallo Nadine,
        das mit dem „knackig“ hin bekommen wird bei uns noch etwas an Erfahrungen brauchen – aber es hat trotzdem super geschmeckt.
        Bzgl. des Aluminiums: Ja, ich hatte auch irgendwo gelesen, dass gerade saure (bzw. Säure absondernde) Lebensmittel in Alu gesundheitlich recht problematisch sind, da sich dadurch noch mehr Alusalze bilden, die wir eh schon mit allem möglichen Nahrungsmitteln und via Deo aufnehmen, so dass wir belastungsseitig meist über dem wöchentlichen Grenzwert liegen… deshalb auch bei uns der Einsatz des Bratenschlauchs.
        Liebe Grüße
        Christian

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