iPad und Lederhose: Das familienfreundliche Hotel „Bachmair Weissach“ am Tegernsee

Durch eine wildromantische Postkartenkulisse führt der Weg von der Autobahn A8 nach Rottach-Egern: markante Berge im Blick, eine Straße am Ufer des smaragdfarbenen Tegernsees an der Seite und Euphorie im Gefühl. Es ist herrlich hier, im Tegernseer Tal, und spätestens als wir unsere Unterkunft erreichen, das Hotel „Bachmair Weissach“, ist uns klar, dass wir hier so schnell nicht mehr wegwollen. Wir betreten die urige wie elegante Eingangshalle und fühlen uns sogleich herzlich willkommen, auch und wegen der Kinder.

Diese Gastfreundschaft von der ersten Sekunde an!

Die Empfangsdame im feschen Dirndl drückt den Kindern gleich zwei Teddybären in den Arm, ein Herr in der Trachtledernen lädt unsere Koffer auf einen Bollerwagen, während wir Erwachsenen die Formalitäten erledigen. Als wir uns umdrehen, sitzen auch Kinder samt Teddys auf dem Wagen, der sogleich abfahrbereit ist in unsere Suite, in der süße Leckereien auf uns warten. An der Minibar dürfen wir uns  bedienen. Besser kann man nirgendwo ankommen. Ankommen und sich wohlfühlen.

Im Zimmer: iPad und Lederhose

An den Wänden unserer großzügigen Räume hängen Bilder, die stylische Lederhosen zeigen. Ein Tablet steht bereit, das Infos zu den Angeboten des Hotels bereithält. Die Betten sind höchst komfortabel, das Bad modern. iPad trifft hier Lederhose, und Stil trifft Gemütlichkeit. Und wenn wir aus dem Fenster zum parkähnlichen Innenhof des Hotels schauen, blicken wir auf einen reißenden Bach. Schön, das.

Weil wir auch gleich Schwimmbecken und Wellnessbereich erkunden wollen, schlüpfen wir in die Bademäntel, die das Hotel nicht nur für uns Erwachsene, sondern auch für die Kinder bereitstellt. Wenig später schwitzen wir Erwachsenen in Sauna und Dampfbad, frieren im Kneipp-Becken und unter Eiswasser-Duschen und genießen sprudelndes Wasser im Außen-Whirlpool, von dem aus wir in die betörend schöne Tegernseer Landschaft blicken können. Die Kinder haben Spaß im abgetrennten Kinderbecken und lernen neue Freunde kennen. Herrlich ist das, und bald gibt es hier sogar noch mehr zu erleben beziehungsweise zu entspannen: Der bislang 1000 Quadratmeter große Spa-Bereich wird im Sommer neu eröffnet. Dann wartet eine insgesamt 3000 Quadratmeter große Wellness-Landschaft darauf, Familien eine gute Zeit zu bereiten. Die Architekten haben den neuen Wohlfühlbereich nach der japanischen Kultur des Badens entworfen: Man darf gespannt sein!

„Bachmair Weissach“: Ente gut, alles gut

Auch kulinarische Ausflüge in das Land des Lächelns sind im Bachmair-Weißach-Hotel möglich: 2015 eröffnete hier mit dem MIZU das erste japanische Restaurant der Tegernsee-Region; der Küchenchef präsentiert seine Kunst in einem Show-Cooking-Bereich. Wir entscheiden uns aber wegen der Kinder für den ebenfalls hoteleigenen „Gasthof zur Weissach“, in dem vor allem Schmankerl aus der Region aufgetischt werden – und bereuen es nicht. Ich hatte eine knusprige Ente, Harry köstlichen Fisch – und wir alle einen hervorragenden Service durch den aufmerksamen und kinderfreundlichen Kellner.

Danach? Dürfen die Kinder zur Kinderbetreuung, darauf haben sie schon den ganzen Tag gewartet. Hier dürfen sie am Wochenende tatsächlich unter Aufsicht einer liebevollen und kreativen Betreuerin bis 22 Uhr abends in eigenen Räumen spielen. Das ist tatsächlich eine Besonderheit, in anderen Hotels mit Kinderbetreuung wird diese in der Regel maximal bis zum Abendessen angeboten. Wir freuen uns sehr darüber: Während unsere Schätzchen Tischtennis, Tischkegeln und Kasperltheater spielen, genießen Harry und ich einen Cocktail an der Bar und lesen und lauschen der Jazz-Band, die hier live aufspielt.

Am nächsten Morgen wartet das vielleicht beste Hotelfrühstück auf uns, das wir je genossen haben. Pfannkuchen, Weißwürste, wunderbar drapiertes Obst, tolles Brot, Fisch – das Bachmair Weißach bietet grandiose Qualität und Auswahl, auch an Allergiker, Veganer und andere Spezialisten ist gedacht, von Hafermilch bis zu veganer Butter ist alles auf dem Büffet vorhanden.

Der Berg ruft, der See schimmert

Gut gestärkt folgen wir anschließend dem Ruf des Berges und sitzen wenig später in der Gondel, die uns auf den 1772 Meter hohen Wallberg bringt. Wir sind überrascht: aber oben sind die Kinder tatsächlich motiviert für eine kleine Wanderung. Vorbei an einer kleinen Kapelle geht es einen schönen Weg entlang, bis wir nach einer halben Stunde das Alte Wallberghaus erreichen, ein Gasthaus mit einer tollen Panoramaterrasse und Blick auf die umliegenden Gipfel. Nach einem leichten Mittagessen suchen sich die Kinder Stecken, und wir marschieren zurück zur Bergstation der Gondel. Kurz vor dem Ziel sehen wir Paraglider, die ihre Kreise über dem Tegernseer Tal und über dem schimmernden See ziehen. Ein atemberaubender Anblick.

„Bachmair Weissach“: Fast keine Wünsche bleiben offen

Nachmittags gehen die Kinder wieder zur Betreuung. Dieses Mal steht eine Sportstunde auf dem Programm, in einer Halle direkt neben dem Hotel: und das finden sie super, ihre Sportlehrerin bringt ihnen tolle Tricks und Spiele mit Bällen bei. Wir Erwachsenen tauchen derweil wieder mit Buch und Bademantel im Wellness-Bereich ab.

Das Wochenende an diesem wundervollen Ort und in diesem luxuriösen und doch so kinderfreundlichen Hotel geht natürlich viel zu schnell vorbei. Keine Wünsche blieben hier offen für uns, außer der nach einer baldigen Wiederholung unseres Aufenthalts.

Mehr Informationen über das Hotel „Bachmair Weissach“ findet Ihr auf der hauseigenen Homepage.

1 thought on “iPad und Lederhose: Das familienfreundliche Hotel „Bachmair Weissach“ am Tegernsee”

  1. Wir waren bisher noch nie in Familienhotels. Für uns würde sich das reichhaltige Kinder- und Betreuungsangebot gar nicht lohnen, denn unser Sohn bleibt dort nicht allein. Er traut sich (noch) nicht. Also fällt die Entspannung für uns Eltern eh flach. Hoffe, das ändert sich noch.
    LG Anke

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