Was wir Eltern uns an Weihnachten anhören müssen

Ich hoffe, Ihr genießt alle diese wunderbare Zeit der Weihnachtstage! Wir haben es herrlich, wir verbringen als Familie schöne Stunden – und lachen auch viel miteinander. Das liegt auch daran, dass die Kinder so witzige Dinge sagen. Von anderen Müttern habe ich allerdings auch anderes gehört. Ich schreibe Euch schnell auf, was wir Eltern uns alles an Weihnachten anhören müssen – und dürfen:

  1. „Das Christkind hat unser Geschenkpapier für die Geschenke genommen!“ (Ausruf meiner Tochter, 5, als sie die Gaben unterm Baum entdeckt hat)
  2. „Kommen dann auch noch die Freunde vom Christkind? Weil es ja Geburtstag hat?“ (Auch meine Tochter, das Feierbiest 😉 )
  3. „Papa, Aufbauen!“
  4. „Papa, Spielen!“
  5. „Ist das für mich? Ist das für mich? Ist das für mich?“
  6. „Ich will die Tante XY nicht anrufen!“
  7. Heilfroh bin ich, dass wir nicht die Alarmanlage in der Kirche gehört haben. Im vergangenen Jahr ist unser Kleiner schnurstracks auf den gesicherten Seitenaltar hingesteuert, ich habe ihn in letzter Minute erwischt, bevor möglicherweise der Alarm losgegangen wäre. In diesem Jahr haben wir in der Kirche nur das  leise Schnorcheln unseres Süßen gehört – er schlief eine Minute nach Beginn der Kindermette ein :-).
  8. Weniger Gutes hat eine Bekannte meines Mannes in der Kirche gehört: Weil ihr Sohn im Familiengottesdienst in der Kirche geweint hat, hat er 500 Menschen Weihnachten verdorben. Das hat ihr eine ältere Dame gesagt. „Die Türen sind nicht abgeschlossen, da kann man doch rausgehen!“ Ohne Worte.
  9. Was wir noch hören: Das Zerbersten von Christbaumkugeln auf dem Boden. Immer wieder.
  10. Was wir heute Abend noch hören werden: Ja, die Helene-Fischer-Show. Weil unsere Prinzessin sie einfach liebt.

4 thoughts on “Was wir Eltern uns an Weihnachten anhören müssen”

  1. Zu 8. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass die Deutschen nicht besonders freundlich sind. Ich habe jetzt einige Monate in Irland gelebt, wo die Leute viel freundlicher sind und es auch mehr Kinder gibt. Ich war gerade einmal 2 Minuten in Köln und wurde schon angeblafft, warum ich solange am Ticketschalter brauche. Das wäre mir in Irland nie passiert. Hoffentlich hat deine Bekannte gut gekonntert. 😉

    LG Myriam

  2. 😀 Ein toller Beitrag bis auf Nummer 8 versteht sich.
    Ich muss ganz ehrlich beichten, dass ich ein Mensch bin der schnell die Augen verdreht wenn ein Kind in meiner unmittelbaren Umgebung weint oder schreit. Aber im nächsten Moment gebe ich mir Mühe es einfach hinzunehmen, weil es sind einfach Kinder und wenn sie mal schreien ist das eben so 😀 Inzwischen habe ich das echt drauf, es einfach hinzunehmen frei nach dem Motto „Anni bekomm du erstmal Kinder und mach es besser“
    Daher sollte man solche verbitterten und bösen Menschen einfach ignorieren!
    Hoffentlich hatte die Bekannte danach trotzdem noch einen schönen Abend 🙂

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

  3. Wow, bis jetzt habe ich noch keinen Familiengottesdienst erlebt, bei dem nicht mindestens ein Kind angefangen hat zu plärren. Das gehört einfach dazu. Es ist schließlich der Familiengottesdienst. Ich verstehe nicht, was die Leute zu solchen Aussagen bewegt… sie haben als Kleinkinder oder Babys bestimmt auch nicht immer und überall den Mund gehalten? oO

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