Läuft bei uns: Der Containerzug von „Märklin Start up“ für Kinder ab sechs

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Große Aufregung am Containerbahnhof (Werbung): Ein Zug mit viel Fracht rast durch, ohne zu halten und ohne auf die Lautsprecherdurchsagen zu achten. Hektisch klingen die Bahnhofsgeräusche, die allerdings durch lautes Kinderlachen übertönt werden. Und dann bringt die Zugführerin den Zug, der der Diesel-Rangierlokomotive der Bauart Henschel DHG 700 täuschend ähnlich sieht, doch zum Stehen. Die Container auf den drei Tragwagen der Deutschen Bahn müssen nämlich neu beladen werden.

Und keine Sorge: Auf Deutschlands Schienen ist kein Geisterfahrer unterwegs. Meine Tochter  maerklin_startpacketspielt nur gerade mit der „Startpackung Containerzug 230 Volt“ von Märklin „Start up“. Unter dem Label „Start up“ vertreibt der Modelleisenbahn-Hersteller Züge, Gleise und viel weiteres Zubehör für Kinder ab sechs Jahren – und für Wiedereinsteiger in die Märklin-Welt, bei denen es sich oft um Mamas und Papas handelt, die diesen abgefahrenen Spaß als Erwachsene wieder entdecken.

Wir verstehen – zum Glück – nur Bahnhof

maerklin_ueberblickWir sind Neulinge im „Start up“-Segment, bisher sind wir immer mit Modellen aus dem Märklin-Segment „My world“ gefahren, das den Einstieg in die Welt der Eisenbahn für Kinder ab drei Jahren fördert. Der kleine Bruder liebt jene Züge immer noch sehr – doch die große Schwester soll den Anschluss nicht verpassen, daher steigen wir mit ihr um in die „Start up“-Reihe.

maerklin_startupRobust sind die Züge und trittfest die Gleise dieses Segments immer noch sehr. Auch wenn 6-jährige Nachwuchs-Eisenbahner kontrollierter vorgehen als 3-jährige, müssen die Schienen und Wagen dennoch dem Alltag im Kinderzimmer trotzen. Und doch sind die Züge und Gleise filigraner als die Modelle für die Anfänger-Sparte, was meine Tochter ungemein fasziniert: Die feinen Details entsprechen denen der Original-Modelle und sorgen dafür, dass die Züge in keiner Weise wie Spielzeug aussehen, was sie glücklicherweise dennoch sind.

Digital gesteuert

Was außerdem neu für uns ist in der Start-up-Reihe: Die Lok ist mit einem Digital-Decoder maerklin_steuergeraetiausgestattet und wird über eine Zentrale (Control Unit) über Gleise, die zu einem Stromkreis gehören, gesteuert. Die Control Unit wiederum erhält unsere Fahrbefehle über ein kabelloses Steuergerät – und sorgt dafür, dass der Zug in maerklin_steuergeraetder von uns gewünschten Geschwindigkeit in die von uns gewünschte Richtung davon rauscht. Dazu macht dieser authentische Geräusche und sorgt für Lichteffekte. Wir hören Diesellok-Fahrgeräusche, das Signalhorn, den Kabinenfunk, verstehen nur Bahnhof – und das ist gut so!

Startpackung: Wir legen gleich los

Insgesamt ist in der Startpackung alles enthalten, was wir für unseren ersten strombetriebenen Modellbau brauchen: die Lok und drei Anhänger samt Fracht, genügend Gleise, um eine tolle Strecke zu bauen, samt Weichen, die Steuerungen. Löblicherweise sind sogar Batterien für das Steuergerät enthalten, das ist leider nicht mehr selbstverständlich in der Spielwarenbranche. Wir konnten also wirklich gleich loslegen.

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Der Aufbau war auch keine große Herausforderung, in zehn Minuten stand unser Schienennetz. Es empfiehlt sich nur, beim Bauen in die Anleitung zu blicken, denn die Gleise sind unterschiedlich groß und mit verschiedenen Nummern versehen. Die Anleitung erklärt, welches Gleis an welches andere gefügt wird, um die gewünschte Gleisstrecke hinzubekommen.

Wir sind am Zug!

Es macht viel Spaß, die Kinder sind konzentriert und amüsiert bei der Sache. Und gut ist auch: Wenn wir weiterhin so viel Spaß an Märklin haben wie jetzt, sind die Züge später auch mit den professionelleren Modellen kompatibel. Wir sind am Zug!

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