Einsteigen, Türen schließen: Eine Zugfahrt mit „Märklin my world“

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(Werbung) „Bitte Einsteigen, die Türen schließen. Vorsicht bei der Abfahrt“: Endlich fährt die Bahn. Das ist ja immer so eine Sache mit dem Regionalexpress: Ganz pünktlich ist er meistens nicht. Und wenn er mal fährt, kriecht er oft dahin wie die Schneckenpost. Dennoch bin ich froh, dass das deutsche Schienennetz so gut ausgebaut ist und wir auch in kleinere Städte mit dem Zug fahren können.

Inzwischen ist es sogar so gut ausgebaut, dass auch unser Wohnzimmer schienenmäßig bedient img_6966wird. Langsam allerdings fährt unser Zug in der Regel nicht: Hochgeschwind rast er über die Gleise. Neben dem Rattern des Zuges sind die Pfiffe des Schaffners und das Tuten des Signalhorns zu hören. Dazu kommt das wilde Gelächter meiner Kinder: So eine Fahrt mit dem  „Nahverkehrszug LINT“, einer neu entwickelten Startpackung der Reihe Märklin my world, ist wirklich lustig.

Mischen is possible: „Märklin my world“ ist kombinierbar

maerklin_eisenbahnBei „Märklin my world“ handelt es sich um eine kindgerechte Reihe für den Spielzeugeisenbahn-Nachwuchs ab drei Jahren. Die hierfür entwickelten Züge laufen batteriebetrieben. Es gibt verschiedene Startpackungen zu verschiedenen Zugthemen, etwa einen TGV, einen ICE, einen Eurostar. Die Pakete beinhalten jeweils eine große Kunststoff-Gleisanlage samt Kreuzung, ein oder zwei Züge und eine gut bedienbare Steuerung. Die „My world“-Sets lassen sich allesamt untereinander kombinieren. Für den Anfang ist freilich ein Regionalzug wie im wahren Leben nicht das schlechteste, und da dieses mit einigen attraktiven Neuentwicklungen daherkommt, gibt es für den „Nahverkehrszug LINT“ von mir eine klare Kaufempfehlung.

„Nahverkehrszug LINT“: Was neu ist

Was „Märklin“ lobensweise neu entwickelt hat:

  • Das Steuergerät im neuen Set ist größer als die bisherigen fernbedienungsähnlichen maerklin_steuerungSteuergeräte und kommt sogar mit einem mächtigen Knüppel daher, der auch bei den  Zwergen gut in der Hand liegt. Das Zugführer-Gefühl stellt sich mit so einem Teil in einem noch höhren Maße ein. Der Zug lässt sich darüber in drei Geschwindigkeitsstufen lenken, vorwärts ebenso wie rückwärts. Drei verschiedenen Sounds, etwa Borddurchsagen, und ein Licht gibt der Zug ebenfalls von sich.
  • maerklin_usbWas vor allem für uns Eltern toll ist: Der Zug lässt sich per USB-Stecker neu laden. Ein Ladekabel ist enthalten. Um wieder zu „tanken“, wird der Zug mit der USB-Buchse des Laptop verbunden oder via handelsüblichem USB-Ladenetzteil an der Steckdose. Die Ladezeit beträgt rund drei Stunden. Ich find das cool, so muss ich nicht ständig mit Batterien hantieren.maerlin_nahverkehrszug
  • Ein nettes Feature ist auch das abnehmbare Dach des Zuges. Die Kinder mögen es, auch mal innen reinzusehen.

Starterpackung „Lint“: Was sonst noch mit drin ist

Die beiden enthaltenen Züge sind insgesamt 32,6 Zemtimeter lang. Sie fahren auf 22 Gleisen und über eine Kreuzung. Das Gleisnetz lässt sich sehr schnell und leicht aufbauen, was uns entgegen kommt: Wir haben nämlich nicht genügend Platz in der Wohnung, um die Bahn dauerhaft stehen zu lassen. Ist aber kein Problem, zwei Kringel samt Kreuzung sind in wenigen Momenten einsatzbereit.

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Neben den Specials überzeugen im Nahverkehrs-Paket die für „My World“ üblichen Produkteigenschaften: Das Kuppeln ist einfach, weil die Züge über Magnete zusammenhängen. Die Gleise sind trittfest, was in unserem Fall wichtig ist, denn der kleine Bruder huscht gerne mal darüber, um den Zug zu erwischen. Und wenn er doch mal stolpert und die Gleise verschiebt, kann meine Süße sie selber wieder reparierten – so schnell sind sie wieder zusammengesteckt.

Falls Ihr Euch weiter über die Starterpackung informieren wollt: Hier. Und falls Ihr bereits „My world“-Pakete habt, dann freue ich mich riesig, wenn Ihr mir Eure Aufbauten auf Facebook zeigt – oder auf Instagram unter dem Hashtag #MärklinMyWorld.


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