Die #denkst wirkt nach: Die Top 10 der Erkenntnisse, die mir bleiben

In Nürnberg hat sich die Crème de la Crème der deutschen Elternbloggerszene auf der IMG_4061Konferenz #denkst getroffen. Es war mir eine große Freude und Ehre, dabei zu sein – was für eine Inspiration, was für ein Spaß, was für tolle Gespräche und auch: was für eine Goodie Bag! Fest steht für mich, dass all das noch weiter in mir arbeitet und lange nachwirkt. Hier sind die für mich wichtigsten Gedanken, die bleiben werden:

  1. Das Klischee von Mamablogs sagt: Wir sind irrelevant, exhibitionistisch, biedermeiernd. Dabei sollten wir uns bewusst machen:
  2. Mutterschaft ist kein Makel – darüber zu bloggen, sollte ebenfalls keiner sein. Wir müssen uns stolz beim Namen nennen können als Mamablogger. (Erkenntnisse aus dem grandiosen Vortrag von Berlinmittemom)
  1. „Riesige Yuccapalme zerteilen – eine Anleitung“. Klingt nach einem unspektakulären Beitrag, ist es aber nicht: Christine von Mama arbeitet schrieb darüber, weil sie selbst wenig dazu im Netz gefunden hatte. Aus demselben Grund wird der Text nun geklickt wie Bolle, und zwar laufend: Es ist der erfolgreichste Blogeintrag der ohnehin erfolgreichen Bloggerin. Sprich: Generiere Themen, die selten sind. Das könnten Dauerbrenner werden. Oder versuche, Trends aufzuspüren, emotional, authentisch, originell zu sein.
  2. Gummibärchen als Büffet sind klasse!IMG_4054
  3. Wie vielseitig wir sind! Politisch, kommerziell, häuslich, feministisch, reisehungrig, hungrig, ländlich, größstädtisch, kreativ, verspielt, stylisch … Wow.
  4. Einen Blogeintrag ohne Fotos kann sich nur Patricia Cammerata von das Nuf erlauben. Sonst niemand. (Vortrag von Mama arbeitet)
  5. Versuche, im Gedächtnis bei Gesprächspartnern zu bleiben. Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? So wirst du zur Marke. (Tollabea)
  6. Es tut gut, diese tollen, selbstbewussten, kreativen Persönlichkeiten live zu erleben, eine coole Mama notes, ein selbstbewusstes Elfenkind Berlin, eine witzige Berlinmittemom – fürs eigene Verständnis als Mamabloggerin.
  7. Mit Tollabea <3
    Mit Tollabea <3

    Liebevoll geschnürte Goodiebags sind eine wahre Freude.

  8. Wenn Kinder nicht im Internet stattfinden (auch nicht auf Fotos, in Texten), verhält es sich wie mit asiatischen Airlines, die damit werben, kinderfrei zu sein. Ausgrenzend. Aber: Immer respektvoll bleiben. (Vortrag von das Nuf)

    Danke, Sven von Zwillingswelten und Suse von Ich lebe! Jetzt! für diese megatolle Veranstaltung! Und danke an Minensie, dass Du mit mir hingefahren bist!

9 Gedanken zu „Die #denkst wirkt nach: Die Top 10 der Erkenntnisse, die mir bleiben

    1. Danke Dir sehr, Martina! Ich hingegen habe lange auf die #denkst hingefiebert, weil ich mich sooooo gefreut habe, dass in Franken endlich auch mal *sowas* stattfindet, und nicht immer nur in Berlin, Hamburg und Köln. Ich wohne nur eine knappe Stunde von Nürnberg entfernt, da war die #denkst natürlich ein doppelter Pflichttermin für mich. Aber ich gehe davon aus, dass sie im kommenden Jahr wieder stattfindet. Dann geht nix mehr vorbei an Dir! 🙂

  1. Toll zusammengefasst und auf den Punkt gebracht! Auch in mir arbeitet es noch… also nächstes Mal muss ich unbedingt mit Dir quatschen! Und ganz im Geiste der Veranstaltung: gleich mal teilen, nur zusammen sind wir stark! Vielfalt statt Einfalt! Lieben Gruß Vere Mami rocks

    1. Liebe Vere, vielen lieben Dank für Dein tolles Feedback! Und klar quatschen wir beim nächsten Mal, würde mich sehr freuen! Ich bin auch beeindruckt, was das tolle Bloggerinnen-Netzwerk angeht. So kriegen wir ein gutes Standing hin. Liebe Grüße nach Kufstein – hach, wohnst Du schön! Nadine

  2. Ich finde unsere Selfieversuche waren gar nicht so schlecht. Beim nächsten Mal unterhalten wir uns dann auch mal 😉
    Alles Liebe von einer ebenfalls geflashten und vor neuen Inspirationen überflutenden Münstermama!

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