Spieletipp: Bei „Gespensterturm“ stecken wir kleine Quälgeister ins Bett

Beim Spiel „Gespensterturm“ von AMIGO sehen unsere Kinder mal, wie schwer wir es oft mit ihnen haben: Ziel ist nämlich, eine Meute spielender und spukender Gespenster ins Bett zu bringen. Und das ist, wie zumindest wir Eltern wissen, gar nicht einfach. Zwei Stunden haben wir im Spiel dafür Zeit, von zehn bis zwölf – und wenn wir es bis Mitternacht nicht geschafft haben, schaffen wir es gar nicht. Liebe Eltern, das kommt uns bekannt vor, gell?

IMG_2599klAber bleiben wir beim Spiel. Zuerst wird der Spielplan auf der Tischmitte platziert. Darauf ist ein Gespensterturm mit acht niedlich eingerichteten Schlafzimmern in verschiedenen Farben zu sehen – und mit einer Turmuhr. Diese ist anfangs auf zehn Uhr eingestellt. Zusätzlich legen wir 24 Kärtchen mit Gespenstern in verschiedenen Farben verdeckt um den Spielplan herum auf den Tisch.

Der Spuk beginnt!

Nun geht’s los. Wer an der Reihe ist, deckt ein Kärtchen auf.IMG_2607kl Der nächste ein weiteres Kärtchen. Wenn nun zwei Gespenster in verschiedenen Farben zu sehen sind, wird der Zeiger der Turmuhr um fünf Minuten vorgedreht. Sind indes Gespenster in derselben Farbe aufgedeckt, darf wiederum nächste Spieler ein drittes Kärtchen aufdecken. Zeigt das dritte Gespenst eine andere Farbe als die beiden bereits Offenliegenden, wandert der Zeiger an der Turmuhr fünf IMG_2594klMinuten weiter … Sind jedoch drei gleichfarbige Gespenster zu sehen, ist ihre Familie komplett – und die drei Gleichen werden ins farbgleiche Zimmer in Turm gesteckt. Gute Nacht!

Bald ist es fünf vor zwölf …

Aber es geht weiter. Wir suchen nach demselben Procedere IMG_2609die nächsten drei gleichfarbigen Gespenster. Decken wir unterschiedliche auf, wandert der Zeiger der Uhr unaufhaltsam weiter in Richtung Mitternacht …

Sind schließlich bis zur Geisterstunde alle Gespensterkinder in den Zimmern, IMG_2590klhaben die Spieler als Team das Spiel gemeinsam gewonnen. Falls nicht – dann spuken die Gespensterchen, die gesiegt haben, munter weiter. Das Spiel ist jetzt – nach circa 20 Minuten – jedenfalls aus.

Weiterentwicklung von „Memory“

Euch erinnert der „Gespensterturm“ an Memory? Ja, mich auch. Er ist eine lustige und liebevoll arrangierte Weiterentwicklung des Spieleklassikers. Süß ist auch, dass man als Team gewinnt – oder verliert, und es daher auch nicht verwerflich ist, sich gemeinsam daran zu erinnern, wo denn nochmal das dritte Gespenst in derselben Farbe war … Ich bin froh, dass es somit keine Tränchen gibt bei meiner Süßen, weil jemand anders gewinnt.

Nett für die ganze Familie

Und nicht nur für die Kinder, auch für uns Erwachsenen ist es IMG_2618klein niedliches Spiel, es macht unserer gesamten Familie Spaß. Eigentlich ist der Turm für 2 bis 6 Spieler ab 5 Jahren gedacht – aber wir spielen es auch schon mit der 4-Jährigen gern. Uns gefällt auch, dass das ganze Spiel aus Papier von nachhaltigen Forstbeständen hergestellt ist. Und wenn die Gespenster im Bett und die Kinder müdegespielt sind, heißt es bei uns nun gerne: „So, jetzt seid Ihr an der Reihe! Ab in die Heia!“

2 thoughts on “Spieletipp: Bei „Gespensterturm“ stecken wir kleine Quälgeister ins Bett”

Kommentar verfassen