Brettspiel-Tipp „Pass auf, kleine Krabbe“: Sandburgen bauen im Wohnzimmer

beitragsbildDas Wetter ist zu schlecht, um draußen im Sandkasten Burgen zu bauen? Der Sommerurlaub ist noch einige Monate weit entfernt? Macht nichts. Vergnügen wir uns halt mit einer Indoor-Variante des Sandspielens. „Pass auf, kleine Krabbe“ ist unsere Brettspiel-Neuentdeckung in dieser schmuddeligen Wintersaison. Ein Gute-Laune-Garant. Wir lieben es, bei diesem Spiel einen kleinen Sandburgen-Wettbewerb im Wohnzimmer zu veranstalten – und holen uns damit die sonnigsten Sommergefühle nach Hause.

Die Regeln sind einfach und auch für 4-Jährige wie unsere kleine Sandbaumeisterin gut zu verstehen – und eine kurzweilige Spielerunde dauert nur rund zehn Minuten. Damit wäre „Pass auf, kleine Krabbe“ eine schnelle Sache, würde die Süße nicht ständig „Nochmal! Nochmal!“ fordern.

Spielvorbereitung:

Das Spiel kommt mit einem robusten Spielbrett, einem großen Würfel, einem Beutel voll mit magischem Zaubersand, vier Sandförmchen und zwölf Wellen daher. Wir drehen vor Spielbeginn den Schachteldeckel um und füllen den Sand hinein. Das ist jetzt unser Sandkasten.

geschehenDas Spielbrett stellt einen Strand dar, der ins Meer übergeht. Das alles ist wirklich süß gezeichnet! Wir packen den Strand in die Tischmitte, nebenan liegen die Wellenkarten in einem Stapel. Jeder Spieler wählt nun ein Förmchen – Seestern, Krebs, Fisch oder Muschel –, mit dessen Hilfe er gleich seine Sandfiguren baut.

Jetzt geht’s los:

Wir würfeln reihum. Wer ein Muschelsymbol wirft, darf sein Förmchen mit Sand füllen und eine formenFigur bauen. Wer eine Welle würfelt, verbindet eine Wellenkarte mit dem Meer. Wenn viele Wellenkarten auf dem Spielfeld liegen, gibt es bald Flut … Und manchmal spült das Wasser dann eine Sandfigur weg.

Das Spielziel:

endeIrgendwann sind alle Felder voll mit Sandfiguren und Wellen. Wenn kein Platz mehr frei ist, zählen wir, von wem die meisten Sandfiguren auf dem Strand stehen. Es gibt fünf Sandmuscheln, aber nur zwei Krebse und drei Sterne? Dann hat unsere Süße gewonnen – juhu!

Unser Fazit:

Es macht wirklich Spaß, mit dem Zaubersand, der eigens fürs Indoor-Spiel erfunden wurde, zu spielen und zu bauen. Das ist nicht nur für Kinder nett – auch wir Erwachsenen haben unseren Spaß daran. Das finde ich persönlich sehr wichtig bei Kinderspielen, sonst fühle ich mich schnell gequält :-). Natürlich schaut der, dessen Sandfigur von einer Welle weggespült wird, auch mal traurig – aber da das Spiel schnell weitergeht, ist derjenige gleich selbst wieder an der Reihe und baut sich einfach eine neue. Hoffentlich haben wir bei unserem nächsten Strandurlaub genauso viel Spaß wie bei „Pass auf, kleine Krabbe“! 🙂

„Pass auf, kleine Krabbe“ kostet rund 20 Euro und ist ein Moses-Verlag-Spiel.

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